Corona hat nicht nur die Grippe ausgerottet, sondern auch die Mathematik schwer in Mitleidenschaft gezogen. Die kreative Zählweise der Corona-Toten, oder die nach unten manipulierte Zahl der freien Intensivbetten sind bekannte und mittlerweile auch offiziell anerkannte Tatsachen. Ein Bericht von Public Health Scotland zeigt nun, wie man auch die Toten nach Impfung kleiner darstellen kann.

  • Zahlenspiele seit Beginn der fabrizierten Krise
  • Hochrechnung ergibt über 80.000 Tote nach Impfung für Großbritannien
  • Impf-Tote werden mit Alter und Vorerkrankungen erklärt
  • Selbe Erklärung bei Corona-Toten war „Verschwörungstheorie“

Pandemie der Zahlenspiele

Egal ob der R-Wert, die 7-Tage-Inzidenz oder die Zahl der verfügbaren Intensivbetten, mit all diesen Zahlenwerten wurden und werden wir medial bombardiert und aufgrund dieser Werte dann mit Maßnahmen wie Lockdowns geknechtet. Dass sich diese Werte bei näherer Betrachtung allesamt als unbrauchbar bzw. falsch und womöglich bewusst gefälscht darstellen, darüber hat Wochenblick mehrfach berichtet (z.B. hier, hier und hier). Zu den Corona-Toten wird jeder gezählt, der bis zu 28 Tage davor positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde – egal ob die Person tatsächlich durch einen Verkehrsunfall, Herzinfarkt, Krebs oder eine sonstige Ursache verstorben ist. In einem Bericht der schottischen Gesundheitsbehörde Public Health Scotland vom 23. Juni bedient man sich nun einer Methode, um die Toten nach einer Corona-Impfung kleinzurechnen, wie Peter F. Mayer auf seinem tkp-Blog zeigt.

Über 80.000 Tote nach Impfung in Großbritannien

In diesem Bericht sind die Todesfälle im Zeitraum von 28 Tagen nach einer Corona-Impfung aufgelistet. Der Beobachtungszeitraum erstreckt sich dabei vom 8. Dezember 2020 bis zum 11. Juni 2021. Im gesamten Zeitraum wurden in Schottland 5.522 Todesfälle nach einer Impfung gezählt.

Zum Vergleich: Im selben Beobachtungszeitraum wurden 7.859 Todesfälle mit einem positiven PCR-Test innerhalb von 28 Tagen verzeichnet.

In einem zur Verfügung gestellten Spreadsheet sind die 5.522 Todesfälle den verschiedenen Impfungen zugeordnet. 3.643 Todesfälle entfallen demnach auf AstraZeneca, 1.877 sind BioNTech/Pfizer zugeordnet und 2 Moderna. Bei insgesamt 5.880.078 gespritzten Impfdosen in Schottland ergibt sich daraus eine Sterblichkeitsrate von 0,1%. Das liegt im Bereich der Fallsterblichkeit bei Grippe oder auch Corona. In einer Hochrechnung für ganz Großbritannien – dort wurden insgesamt fast 85,5 Millionen Impfdosen verabreicht – kommt Mayer auf die Zahl von 80.268 vermuteten Todesfällen innerhalb von 28 Tagen nach einer Impfung.

Impf-Tote mit Alter und Grunderkrankungen erklärt

Im Begleittext wird erklärt, dass diese Analyse alle Todesfälle aufgrund jeglicher Ursache erfasst. Man beziehe sich nicht auf Todesfälle, die durch den Impfstoff selbst verursacht wurden. „Da das Impfprogramm auf die gesamte erwachsene Bevölkerung ausgerollt wird, werden viele Menschen in den Tagen nach ihrer Impfung zufällig eine Krankheit oder einen Todesfall erleben“, heißt es. Dies gelte vor allem für die Personen, die zu Beginn des Programms geimpft wurden, da zu Beginn vor allem die sehr alte Bevölkerung und Personen mit Vor- bzw. Grunderkrankungen geimpft wurden. „Um dies zu berücksichtigen, haben wir die Gesamtzahl der beobachteten Todesfälle pro Monat mit der Anzahl verglichen, die wir auf der Grundlage der durchschnittlichen Anzahl der Todesfälle pro Monat für den gleichen Zeitraum zwischen 2015 und 2019 erwartet hätten. Dies wird als Übersterblichkeit bezeichnet.“ Im 5-Jahres-Durchschnitt der „monatlichen Sterberate wären 8.718 Todesfälle unter der geimpften Bevölkerung innerhalb von 28 Tagen nach Erhalt ihrer COVID-19-Impfung zu erwarten gewesen.“

Selbe Erklärung wäre bei Corona-Toten angebracht

Was also bei den Corona-Toten seit Beginn der fabrizierten Krise verpönt ist, nämlich das Alter und die Vorerkrankungen zu berücksichtigen, wird hier sehr wohl für die innerhalb von 28 Tagen nach der Impfung Verstorbenen gemacht. Da das mittlere Todesalter bei Corona um ein bis zwei Jahre über der Lebenserwartung liegt, wie Mayer hinweist, wäre das allerdings mehr als nur angebracht. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass unter den Toten nach Impfung wesentlich mehr jüngere Menschen sind als unter den Corona-Toten.

Der Wissenschaftsjournalist Dr. Peter F. Mayer, der auch schon für ORF, die Presse oder profil tätig war, ist kürzlich im „AUFrecht“-Interview mit WB-Chefredakteurin Elsa Mittmannsgruber auf AUF1 zu sehen gewesen. Dort hält er den Corona-Märchen des Mainstream Studien und klare Fakten entgegen.

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