In den großen Städten Österreichs verändern sich die demographischen Verhältnisse immer weiter zu Ungunsten der autochthonen Bevölkerung. Das heißt konkret: Während Ausländer und Personen mit Migrationshintergrund immer mehr werden, drohen die einheimischen Österreicher immer mehr zur Minderheit im eigenen Land zu werden. Wie weit diese Entwicklung bereits fortgeschritten ist, zeigt sich auch in Linz. 

Ein gutes Indiz für diese Umwälzungen in der Bevölkerung ist die Frage, wie viele Kindergartenkinder die deutsche Sprache als Muttersprache haben. In unserer Landeshauptstadt Linz haben sich die Mehrheitsverhältnisse dort längst gedreht. Nur mehr 35,9 Prozent der Jüngsten sprechen zuhause deutsch – das heißt: Mindestens 64,1 Prozent haben einen Migrationshintergrund.

Massenzuwanderung gefährdet Solidargemeinschaft

Für FPÖ-Vizebürgermeister Markus Hein ist dieser Umstand eine „Folge einer verfehlten Zuwanderungspolitik“. Dies werde für seine Heimatstadt noch „für große Probleme“ sorgen. Es tue Not, hier sofort entgegenzusteuern. Denn „Ohne Zuwanderungsstopp ist unsere solidarische Gemeinschaft in Gefahr.“ Diese Nachwehen einer „fast schrankenlosen Zuwanderung“ beschränken sich aber nicht nur auf „massive Probleme in den städtischen Bildungseinrichtungen“.

Denn auch in der übrigen Gesellschaft seien die „Auswirkungen der Masseneinwanderung deutlich spürbar“. Bei so einem hohen Maß an Migration würde Integration nicht mehr funktionieren – und investiere man noch so das Zigfache der Million an bereits dafür ausgegebenen Steuergelder. Das Resultat sei eine Situation, die „weder für die eigene Bevölkerung noch für Zuwanderer fair“ sei.

Ganze Stadtteile verlieren ihre Identität

Das Bevölkerungswachstum in Linz gehen überwiegend auf das Konto der Zuwanderung. Die geförderten städtischen Wohnungen baue man mittlerweile somit gar nicht einmal mehr für die eigenen Leute, sondern für Einwanderer. Längst drohe in vielen Vierteln ein Verlust der Identität: „Das werden viele Stadtteile auf Dauer nicht durchhalten. Das verändert sie viel zu stark. Wenn es so weitergeht, wird es den typischen Linzer bald nicht mehr geben“, zeigt sich Hein besorgt. 

Es brauche daher gezielte Anreize, um eine Heimkehr für Zuwanderer attraktiver zu gestalten und gleichzeitig gelte es, neue Einwanderung zu verhindern. Was es hingegen nicht mehr brauche, seien „grün-fantastische Förderungsmodelle“. Bereits Anfang Feber kritisierte Hein den Umstand, dass die Arbeitslosigkeit bei Einwanderern infolge der Corona-Regeln der Regierung besonders hoch sei. Es wäre nur gerecht, „jedem, der bei uns gescheitert ist, eine zweite Chance zu einem Neuanfang in seiner Heimat“ zu geben, so Hein damals.

Deutsche Sprache als Schlüssel zur Integration

Dass es ihm bei aller Migrationskritik keinesfalls um eine ‚ausländerfreie Stadt‘ geht, macht Hein ebenfalls deutlich. Allerdings müsse „für all jene, die trotzdem in Österreich bleiben, das Erlernen der deutschen Sprache oberste Priorität haben.“ Nur so könne man die Nebenwirkungen der verfehlten Zuwanderungspolitik zumindest abmildern. Diese Forderung gelte aber nicht nur für die Kindergärten, sondern auch für die Schulen.

„Es kann nicht sein, dass beispielsweise Kinder in der dritten Generation kein Wort verstehen, wenn diese in die Schule kommen.“ Und wer daheim kein Deutsch spreche, lerne es zumeist im Kindergarten auch nicht ordentlich. In der Schule seien diese Defizite kaum mehr aufzuholen, sodass viel eigentlicher Unterrichtsstoff auf der Strecke bleibt, zeigt Hein auf. Ein nachvollziehbarer Gedankengang: Denn schließlich ist die Schule auch die Grundlage für das spätere Berufsleben…