In „Down Under“ herrscht ein besonders scharfes Corona-Regime. Obwohl die Inzidenzen sich im einstelligen Bereich befinden, knechtet die Regierung die Bürger der fünf größten Städte seit über einem Monat mit einem weiteren Lockdown. Mehr als 14 Millionen „Aussies“ – also mehr als die Hälfte der Bevölkerung – sind davon betroffen. Was ursprünglich nur für wenige Tage gelten sollte, wurde wieder und wieder verlängert. Nun reicht es ihnen: Am Samstag gingen sie zu Tausenden auf die Straße und forderten ein Ende des Irrsinns eines Lockdowns mehr oder minder ohne Corona-Kranke.

  • In Sydney, Melbourne, Perth, Adelaide und Brisbane – wo harte Lockdown trotz nur wenigen Fällen existieren – gingen Tausende auf die Straße
  • Brutale Eskalationstaktik der Polizei in Sydney – dutzende Festnahmen
  • Regional-Politiker überbieten sich in gehässigen Kommentaren und totalitären Fantasien, um die Proteste zu kriminalisieren
  • Australier kennen seit ewigen Zeiten keine Freiheit mehr – ihre Obrigkeit empfiehlt ihnen sogar, ihre Nachbarn nicht mehr zu grüßen und zu treffen

Tausende Bürger protestieren – Polizei eskaliert in Sydney

In allen fünf Millionenstädten – also Sydney, Melbourne, Brisbane, Perth und Adelaide (in letzterer Metropole gilt der Lockdown erst seit wenigen Tagen) – kam es zu Protesten. Ein buntes Meer an Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft kam zusammen, mit dem Ansinnen, friedlich gegen das Corona-Regime in ihrem Land zu protestieren. Abertausende Menschen nahmen an den Protesten teil und bekundeten ihren Unmut mit den überschießenden Maßnahmen.

Teilweise kam es dann aber zu Zusammenstößen mit der Polizei – denn die Staatsmacht ging mit einer großen Brutalität gegen die Demonstranten vor. Alleine in Sydney kam es zu mindestens 57 Festnahmen. Während der Mainstream die Schuld für die Eskalation bei den Bürgern, die ihre Grundrechte zurückwollen, sucht, gibt es Video-Material das deutlich dokumentiert, dass die Exekutive nicht gerade zimperlich vorging…

Polizeiminister will jeden Teilnehmer identifizieren lassen

Diese Eskalationsstrategie geschah offenbar auf Order von ganz oben. Denn der Regional-Polizeiminister von New South Wales, David Elliott, ließ ein Sondereinsatzkommando bilden. Dieses hat den alleinigen Auftrag, jeden einzelnen der laut Mainstream-Angaben angeblich 3.500 Demonstranten in Sydney zu identifizieren, weil es sich nach seiner Ansicht um ein „Super-Spreader-Event“ handle.

Er ist sich sicher, dass es in den Herkunftsregionen der Protestierenden zu einem Anstieg der Infektionen kommt und beschimpfte die Bürger auf der Straße laut dem britischen Guardian als „ganze Meute von Schwachköpfen“. Er gab sich gegenüber australischen Medien sogar ganz entsetzt, dass mutige Bürger sich gegen überschießende Verordnungen zur Wehr setzen!

Unfassbar totalitäre Politiker-Reaktionen

Nach der Polizei-Eskalation überbietet sich die Politik im Bundesstaat New South Wales gegenseitig mit totalitären Fantasien gegen die Demonstranten. Premierministerin Gladys Berejiklian zeigte sich „absolut angewidert von den illegalen Protesten in der Stadt, deren egoistischen Handlungen unser aller Sicherheit bedrohten“. Sie bedankte sich bei der Polizei, die sichergestellt habe, dass die „Protest-Aktion aufhörte.“ Sie erklärte zudem: „Dieses Benehmen im Lockdown wird nicht toleriert und die volle Härte des Gesetzes wird gegen jeden aufgebracht, der bei solchen illegalen Aktivitäten mitmacht.“

Auch der Polizeisprecher der eigentlich „oppositionellen“ Labor-Partei schimpfte auf die Freiheits-Demonstranten. Es sei ein „widerliches Schaulaufen“ und ein „Angriff auf jede einzelne Person, die während der aktuellen Corona-Welle daran arbeitet, Leben zu retten.“ Er erhofft sich, dass „das Abbild jedes einzelnen Protest-Teilnehmers auf Überwachungs-Kameras festgehalten“ wurde und dass die „Polizei sie alle jage.“ Gesundheitsminister Brad Hazzard hatte die Proteste bereits im Vorfeld als „wirklich albern“ bezeichnet und an die Menschen appelliert zuhause zu bleiben. Offenbar haben sie alle ein Problem mit Leuten, die „Freiheit“ skandieren…

Starkes Zeichen des Widerstands in mehreren Städten

Während die Proteste in Sydney wegen der Zusammenstöße mit der Polizei wohl das größte internationale Medieninteresse auf sich zogen, war auch die Teilnahme in Melbourne rege:

Dasselbe in Brisbane:

Auch in Melbourne waren Tausende auf der Straße. Mainstream-Medien dort versuchten bereits ihr bestes, um die Protestierenden als Virenschleudern zu brandmarken – und wundern sich, dass einzelne Protest-Teilnehmer mit ihrer Art der Berichterstattung ein Problem haben. Überhaupt gehörten Versammlungen ja gar nicht zu den „fünf Gründen, das Haus zu verlassen“ im fünften Lockdown…

Allumfassende Corona-Diktatur in „Down Under“

So etwas wie Freiheit kennen die Australier schon seit dem Frühjahr 2020 nicht einmal im Ansatz. Wegen den kleinsten Infektionsherden fährt eine wild gewordene Politik das Leben völlig herunter, sperrt die Menschen ein. Viele haben Verwandte und Freunde seit über einem Jahr nicht mehr gesehen – pro Bundesstaat dürfen pro Monat nur wenige hundert Menschen einreisen. Das Kontingent gilt auch für Auslands-Australier, die de facto aus ihrem eigenen Land ausgesperrt werden…

Wie absurd das Regime gegen jeden Regelbrecher vorgeht, musste zuletzt eine britische Journalistin am eigenen Leib erleben. Weil sie an der Hotelzimmer-Türe den Essenslieferanten ohne Maske empfing, wurde sie knallhart abgeschoben – Wochenblick berichtete. Die Corona-Diktatur in Australien geht sogar so weit, dass von offizieller Seite aus den Menschen im Zweifelsfall sogar gesagt wird, dass sie nicht einmal ihre Nachbarn grüßen sollen, wenn man sie im Supermarkt trifft.

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