Im Internet geht derzeit ein Video viral, in welchem ein Mann davor warnt, dass sich an den Teststäbchen der weitverbreiteten und im Einsatz befindlichen Corona-Tests gefährliche und krebserregende Stoffe befinden. Viele Bürger sind verunsichert und Eltern fürchten um die Gesundheit ihrer Kinder.

In großen Lettern prangt STERILE EO auf der Corona-Test-Verpackung, die der Mann in die Kamera hält. EO steht dabei für Ethylenoxid, ein explosives und bei Raumtemperatur leicht entzündliches Gas, welches im medizinischen Bereich sehr häufig zur Sterilisation eingesetzt wird.

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Allerdings ist es auch hochgradig krebserregend, weshalb etwa in Deutschland der Einsatz im Lebensmittelbereich seit 1981 verboten ist. Auch der deutsche Bundestag bestätigt in seiner Dokumentation vom 2. September 2020 die Gefährlichkeit des Gases, ebenso das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung in einer Veröffentlichung über Ethylenoxid-Rückstände in Sesamsamen. Und nicht umsonst kam es erst im November des letzten Jahres zu einem Produktrückruf des Lebensmittelhändlers Lidl für „Sondey Granola Bites“.

Rückstände in Plastik

In medizinischen Bereich ist der Einsatz von Ethylenoxid zur Sterilisation noch gestattet, allerdings gab es in Frankreich schon Diskussionen, da die Grenzwerte für den Restgasgehalt nach erfolgter Sterilisation mit Ethylenoxid, festgelegt in der Norm DIN EN ISO 10993-7, von einem Erwachsenenkörpergewicht ausgehen und somit im Bereich der Neugeborenen- und Kinderheilkunde zu hoch sind. Zudem ist problematisch, dass Ethylenoxid von Kunststoffen absorbiert wird und anlagert. Daher müssen etwa Teststäbchen anschließend einem aufwendigen Reinigungsprozess unterzogen werden, wobei ein Rest jedoch immer im Material enthalten bleibt.

Schutz der Kinder gewährleisten

Daher fordert auch der freiheitliche Gesundheitssprecher Gerhard Kaniak „umgehend eine stichprobenartige Überprüfung der behördlich beschafften Covid-19 Antigenschnelltests, besonders jener, die für die Testung an Schülern und Jugendlichen eingesetzt und verteilt werden“. Denn diese müssen sich ja, auf Anweisung der Regierung zwei oder bald sogar drei Mal in Woche einem Test unterziehen.

An sich wäre es daher nur logisch gewesen, dass die Aufsichts- und Kontrollbehörde AGES die Qualität der Tests vor dem Inverkehrbringen prüft. „Genau das haben ÖVP und Grüne mit einer Änderung des Medizinproduktegesetzes explizit verboten. Ich halte das für unverantwortlich und einen Sündenfall“, so Kaniak, der kritisiert, dass es nicht da erste Mal ist, dass die Regierung verantwortungslos mit der Gesundheit der Österreicher umgeht. Denn die in Schulen eingesetzten Tests sind laut Beipackzettel auch nicht für den Einsatz durch Laien geeignet, sondern sollten eigentlich nur von geschultem Personal genutzt werden, weshalb die „Nasenbohrertests“ bereits ein Fall für die Volksanwaltschaft sind.

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