Vor zwei Tagen erhielt ich die Meldung von YouTube, dass mein Interview mit der brasilianischen Ministerin für Frauen, Familie und Menschenrechte Damaris Alves wegen Urheberechtverletzung gelöscht wurde. Ich frage mich, seit wann YouTube und BigTech sich die Unterdrückung der Wahrheit als Mission auf die Fahne geschrieben haben. Wo vor hat die globale Elite so Angst?

Gastbeitrag von Vicky Richter

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Aber worum ging es in diesem Interview?

Brasilien und ganz Südamerika sieht sich neben der allgemeinen Armut mit einem ganz großen Problem konfrontiert – dem nationalen und internationalen Kinderhandel und Kindesmissbrauch. Brasilien ist eines der Länder mit dem größten Konsum und der Herstellung von Kinderpornografie. Viele finden in den ärmeren Teilen des Landes und in den Slums in den Städten die Ware Kind. Doch warum ist das so in dem modernsten südamerikanischen Land? Diese Frage stellte ich mir, als ich mit meiner Recherche über die Kinderhandelsrouten und den rituellen Missbrauchsopfern der indigenen Bevölkerung begonnen habe.

Damares Alves – eine starke Frau, die nicht gebrochen werden konnte

Wer ist Damares Alves – die Ministerin für Frauen, Familie und Menschenrechte? Damares Alves ist eine 57-jährige evangelikale Pastorin, Lehrerin und Anwältin, die seit 2019 das Amt der Ministerin für Frauen, Familie und Menschenrechte im dem Kabinett von Präsident Jair Bolsonaro ausführt. Sie hat sich zum Ziel gesetzt in ihrer Legislaturperiode den Kampf gegen Kindesmissbrauch und Kinderhandel in Brasilien zu führen und Lage der Opfer von Gewalt zu verbessern. Sie selbst musste als junges Kind erfahren, was es bedeutet vergewaltigt und missbraucht zu werden. Sie war nur ein kleines Kind von sechs Jahren, welches 2 Jahren lang von einem Geistlichen, der im Hause ihrer Eltern (der Vater war selbst Pastor) gelebt hatte, sexuell missbraucht wurde. Mit zehn Jahren wollte Damares Alves nicht mehr leben und wollte ihrem Schöpfer gegenübertreten. Jedoch erfuhr sie am tiefsten Punkt angekommen ein Wunder. Sie spürte Jesus, der nicht wollte, dass sich dieses Kind gegen das Leben entscheiden wollte. So entschied sich Damares nicht gebrochen zu werden und begann in der Kirche ihres Vaters als Lehrerin zu helfen und später als diese zu arbeiten, sie studierte Jura und legte ihr Gelöbnis als evangelikale Pastorin ab.

Der Kampf gegen das stille Verbrechen Kindesmissbrauch und Kinderhandel

Damares Alves arbeitet schon seit Jahren mit den Opfern von sexuellem und körperlichem Missbrauch zusammen und hilft ihnen mit der Chance auf ein eigenes Einkommen, sich unabhängig von deren Peinigern zu machen und ein besseres Leben außerhalb von Angst und Gewalt zu führen. Diese Projekte werden auch sehr stark in den indigenen Bevölkerungsgruppen angenommen, da nun die Frauen eine Perspektive gezeigt werden kann, aus dem Teufelskreis der religiösen Zwänge und des Drucks innerhalb der Dorfgemeinschaft ausbrechen zu können.

Kindesmissbrauch hat in Brasilien zwei Komponenten, einerseits den Handel mit Kinderpornografie und Sextourismus andererseits gibt es noch vereinzelt unter den indigenen Stämmen okkulte Rituale, wo Kinder und junge Frauen missbraucht und getötet werden. Die Ministerin adoptierte ein Mädchen, eines der Opfer, die solch ein Ritual überlebt hatten, da Damares Alves selbst, durch den Missbrauch an ihr als Kind keine Kinder mehr bekommen konnte.
Der Kampf gegen den internationalen Kinderhandel ist allgegenwärtig aber darf höchstens in einem leisen Flüstern geäußert werden in den europäischen Gefilden. Nicht so in Brasilien und in den USA, die gemeinsame Projekte durchführen, welche versuchen diese Ringe aufzuspüren und zu durchbrechen. Der Ministerin ist vollkommen bewusst, dass der internationale Kinderhandel auch ein Problem der Eliten ist und in ihren Worten gesprochen es eine ganze Kabale gibt, die sich um Kinder reißen und für ihre kranken Fantasien missbrauchen.

Die Kehrseite der Medaille

Für Damares Alves ist diese Arbeit nicht nur ein Job, es ist ihre Mission. Sie und der Präsident Brasiliens nehmen diese Aufgabe – die Rettung der Kinder – sehr ernst und stellen sie an oberster Stelle. Jedoch ist diese Mission nicht ungefährlich für Damares, denn sie findet sich wieder in Hetzkampagnen gegen sie und ihre Tochter, dass sie eine radikale konservative homophobe Fanatikerin sei oder gar Lügen über die indigenen Rituale verbreite. Auch Todesdrohungen sind keine Seltenheit.
Ihre Feinde sind zahlreich und schrecken vor nichts zurück – offene Fenster oder nicht schusssicheres Glas ist für sie undenkbar geworden.
Die Mainstream Medien möchten Alves wegen ihrer Arbeit und ihrer konservativen Werte gerne diffamieren und unglaubwürdig machen, deswegen werden immer wieder ihr starker Glaube und ihre Werte als radikal dargestellt und sie wird zum Sündenbock für alle Probleme die seitens der Kirche und deren Missionarsversuche in der indigenen Bevölkerung gemacht.

YouTube und die Wahrheit

Wir kennen es zuhauf, dass heutzutage YouTube, Facebook und Co. es nicht so ernst mit der Redefreiheit handhaben und zensieren was nur so geht. Besonders kommt dies bei Corona-Maßnahmengegnern vor. Jedoch ist es schon ein starkes Stück ein Interview mit einer gewählten Ministerin, eines der fünf größten Länder auf diesem Planeten zu löschen. Warum hat BigTech so viel Angst vor der Wahrheit? Gehören sie auch zu dieser globalen Elite, die von dem schrecklichen Handel mit Kindern profitiert? Werden sie für ihrer Beihilfe zum Verschweigen der Wahrheit gut entlohnt? All diese Fragen stelle ich mir heute mehr denn je.
Cui Bono?

Das ganze Video auf meinem Telegram Kanal anzusehen: https://t.me/VickyTheRedSparrow/4960

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