In Utah hat eine Gruppe von Ärzten im Zuge von Brustkrebs-Vorsorgeuntersuchungen eine beunruhigende Entdeckung gemacht. Bei Covid-geimpften Frauen kamen entzündliche Veränderungen der Lymphknoten in den Brüsten zum Vorschein, die normalerweise Rückschlüsse auf eine Krebserkrankung zulassen. Die Richtlinien für die Vorsorge wurden geändert.

Diese Entdeckung wurde von Ärzten des Brust-Krebs-Centers der Intermountain Healthcare in Salt Lake City gemacht. Im Zuge von Mammographie-Vorsorgeuntersuchungen war aufgefallen, dass sich in den Brüsten von Frauen, denen kurz zuvor einer der experimentellen Covid-Impfstoffe verabreicht wurde, auffällige Entzündungen gebildet hatten. Auch Radiologen der Nationalen Gesellschaft für Brustbildgebung bemerkten diesen Anstieg geschwollener Lymphknoten.

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Mögliches Anzeichen für Krebs

„Wenn man geimpft wird, kommt es zu einer Entzündungsreaktion im Arm“, erklärt Dr. Brett Parkinson, medizinischer Direktor des Krankenhauses, laut FOX13. „Wann immer wir diese auf einem normalen Screening-Mammogramm sehen, rufen wir diese Patienten zurück, weil es entweder metastasierenden Brustkrebs bedeuten kann, der in die Lymphknoten wandert, oder Lymphome oder Leukämie“, führt Parkinson aus.

Mehr Nebenwirkungen nach zweiter Impf-Dosis

Beim Impfstoff von Moderna würde diese Nebenwirkung bei 11 Prozent nach der ersten Impfung und bei 16 Prozent nach der zweiten Injektion auftreten. Für das Pfizer-Impfserum ginge man von vergleichbaren Zahlen aus, stellt Parkinson fest. Eine derartige Schwellung der Lymphknoten könne aber auch durch andere Impfungen oder Krankheiten ausgelöst werden.

Richtlinien für Brustkrebs-Vorsorge geändert

Als Reaktion darauf wurden nun die Richtlinien für diese Vorsorgeuntersuchung der Klinik kurzerhand geändert. Frauen wird nun empfohlen, die Vorsorgeuntersuchung VOR der ersten Impfung durchführen zu lassen. „Wir wollen nicht, dass diese Patienten ein falsches Positiv[ergebnis] bekommen, um so einen Alarm auszulösen“, lautet Parkinsons Begründung. „Wir haben Verfahren, um zu bestätigen, ob geschwollene Lymphknoten tatsächlich Krebs sind, aber wir wollen nicht, dass ein Patient den unangemessenen Stress und die Angst vor Folgeuntersuchungen durchmacht, wenn er nicht muss“, erklärt der Mediziner und stellt auch klar, dass wenn Patientinnen auffällige Veränderungen feststellen, sie ohne Zögern einen Mammographie-Termin vereinbaren sollen.

Video-Interview mit Dr. Brett Parkinson

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