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Heimat, Sprache Deutsch, christliche Werte: Wer in Österreich leben möchte, muss sich anpassen. Wem das nicht gefällt, der kann gerne wieder in seine Heimat zurückkehren!

Das ist die Botschaft, die Oberösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner nicht nur in seinem Bundesland immer wieder erneuert. In Wien berichtete er vom möglichen „role model“ in Sachen Integration.


Arbeitsgespräch mit Ministerin Kneissl

Der oberösterreichische FPÖ-Chef hat vergangene Woche das „OÖ Integrationsleitbild“ an Integrationsministerin Karin Kneissl übergeben. Unter dem Titel „Integration verbindlich gestalten – Zusammenhalt stärken“ sind die wesentlichen Grundlagen und Schlüsselfaktoren für ein gelungenes Zusammenleben niedergeschrieben („Wochenblick“ berichtete).

Haimbuchner versteht darunter etwa das Bekenntnis zur gemeinsamen Sprache Deutsch und das Bemühen um Selbsterhaltung und die Teilhabe am Arbeitsmarkt. Außerdem ist das Bekenntnis zu oberösterreichischen christlichen Werten und Traditionen als Gradmesser angelegt. Dazu gab es unlängst einen einstimmigen Beschluss in der oberösterreichischen Landesregierung.

integrationsleitbild oberösterreich
FPÖ-Klubobmann Herwig Mahr und OÖVP-Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer präsentierten Anfang Juni das neue Integrationsleitbild der Öffentlichkeit. Es wird von allen Landtags-Parteien unterstützt.

Tradition und Werte als Grundlage

Haimbuchner freut sich, dass er in der neuen Bundesregierung endlich gute Ansprechpartner in der Bundesregierung hat. „Schon öfter wurde Oberösterreich als ‚role model’ herangezogen, siehe Mindestsicherung. So könnten wir auch in Sachen ‚Integration’ Vorreiter sein,“ bekräftigte Haimbuchner. Für den OÖ-Chef der FPÖ ist klar, dass die Zeit des Schönredens endgültig vorbei ist: „Bei fehlender Bereitschaft und Integrations-Verweigerung muss es auch zu Konsequenzen und spürbaren Sanktionen kommen.“

„Zeit des Schönredens vorbei“

In den sozialen Medien setzt Haimbuchner bei seinen 110.000 Facebook-Fans nach. Wer illegal ins Land komme oder sich strafbar mache, müsse abgeschoben werden! „Ausländische Straftäter sollen die Haft in ihrer Heimat verbüßen!“ fordert der stellvertretende Landeshauptmann energisch. Seinen Online-Freunden gefällt das – über 1.700 drücken die „Daumen nach oben“: