Aus England kommt ein neuer Trend, wie das Magazin „Brigitte“ zu berichten weiß: Schülerinnen und Schüler sollen künftig keine „besten Freunde“ mehr haben dürfen.

Hintergrund: Alle Kinder sollen „gleichgestellt“ sein. Niemand soll sich bevorzugt oder benachteiligt fühlen. Beispiel: Wenn ein Kind zu einer Geburtstagsfeier einlädt, sollen grundsätzlich alle Schüler der Klasse teilnehmen dürfen – oder eben gar kein Kind.

Werbung

Psychologin: „Faszinierendes Experiment“

Die US-Kinderpsychologin Barbara Greenberg nennt den Trend ein „sehr faszinierendes soziales Experiment“. Sie erlebe immer wieder, dass Kinder sich ausgeschlossen fühlen, weil sie niemand zum „besten Freund“ haben wolle. „Pädagogen“ würden daher den Trend begrüßen.

Weltweite Entwicklung?

In Großbritannien erregte bereits die Schule von Prinz George Aufmerksamkeit, da dieser dort keinen „besten Freund“ haben sollte. Die Regel gelte dort für die gesamte Schülerschaft, berichtet „Brigitte“.

Der Trend sorgt jetzt weltweit für Aufmerksamkeit: Immer mehr Schulen würden sich dem Verbot der „besten Freunde“ anschließen. Es gibt eine Bewegung in einigen amerikanischen und europäischen Schulen, den Ausdruck ‚bester Freund‘ zu verbieten“, zitiert der Sender „CBS“ Greenberg.