Blutige Auseinandersetzung zwischen fünf Männern am Linzer Hauptbahnhof: Ein 19-jähriger Tschetschene wurde von der Rettung mit Stichverletzungen im Oberschenkel und auf der Handfläche in das AKH Linz eingeliefert.

Vier Iraker akut tatverdächtig

Informationen der Landespolizeidirektion Linz zufolge handelt es sich bei den mutmaßlichen Tätern um vier Iraker. Alle Täter befinden sich auf der Flucht und wurden bisher noch nicht ausfindig gemacht.

Der Vorfall ereignete sich gegen 18:00 an den unteren Rolltreppen, die zu den Straßenbahnhaltestellen führen – direkt vor den Kartenschaltern. Ob es sich bei den Tätern oder dem Opfer um Asylwerber handelt, ist bisher unbekannt.

Gewalt-„Hotspot“ Hauptbahnhof?

Es ist nicht das erste mal, dass am Linzer Hauptbahnhof ein Streit unter Ausländern mit Messergewalt endet. Bereits im November kam es zu einem blutigen Streit, bei dem ein Afghane zwei Iraner mit einem Messer verletzte und einen dritten mit Faustschlägen traktierte.

Medial wenig Interesse

ORF und „Oberösterreichischen Nachrichten“ sahen keine Dringlichkeit online zu der brutalen Messerstecherei unter den Ausländern zu berichtet. Nachdem hunderte Nutzer auf Facebook die Schreckensmeldung teilten reagierten die OÖ-Nachrichten um 16:58 Uhr und veröffentlichten eine knappe Meldung.  (8.12. Nachtrag: 1,5 Tage später, am 8. Dez. um 15:40 Uhr, berichtet nun auch ooe.orf.at mit einer kurzen Mitteilung.)

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