Spannend! In den Servus TV Abendnachrichten, am Freitag, wurde ein Beitrag über Todesfälle nach Covid-19-Impfungen in Norwegen angekündigt, der vorläufig – wegen eines „technischen Gebrechens“ nicht gebracht wurde. Mittlerweile ist der Beitrag online verfügbar. Wochenblick recherchierte: in Norwegen erkrankten 29 Senioren nach einer Covid-19-Impfung an schweren Nebenwirkungen. 23 von ihnen starben. Alle lebten in Pflegeheimen. 

Von Kornelia Kirchweger / Redaktion

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Auch schwerste Nebenwirkungen

Die Norwegische Medizin-Agentur berichtete am Donnerstag, dass bei 13 Fällen feststünde, dass Nebenwirkungen der Impfung zum Tod der Senioren führten. 10 weitere Todesfälle werden zur Zeit untersucht. Alle Fälle ereigneten sich in Pflegheimen, alle Verstorbenen waren über 80 Jahre alt. Als Nebenwirkungen wurden zunächst Fieber und Übelkeit angeführt „die zum Tod bei einigen schwachen Patienten“ geführt haben könnten, sagte Sigurd Hortemo, einer der leitenden Ärzte der Agentur, in einem ersten Bericht zu Covid-19-Impfnebenwirkungen. Laut Bericht handelte es sich dabei um 21 Frauen und acht Männer. Abgesehen von jenen die starben, wurden auch schwere Nebenwirkungen ohne Todesfolge dokumentiert. Das waren allergische Reaktionen, starke Beschwerden, hohes Fieber. Zum Zeitpunkt der Todesmeldungen hatten 33.000 Personen in Norwegen die Impfung erhalten. Zudem scheint das 5,4 Millionen Einwohner zählende Land etwas präziser mit der Zuordnung von Covid-Toten umzugehen: Dort werden offiziell 511 Todesfälle auf das Virus zurückgeführt.

Ärzte sollen entscheiden

Der medizinischer Direktor der Norwegischen Medizin-Agentur, Steinar Madsen, sagte dazu im Norwegischen Fernsehen NRK: „Ärzte sollen nun sorgfältig überlegen, wer geimpft werden soll.“ Jene, die sehr schwach und am Ende ihres Lebens stehen, können nach eingehender Überprüfung geimpft werden, sagte er. Ausgerechnet in der linken „TAZ“ wird bislang am Ausführlichsten über die Entwicklungen in Norwegen berichtet. Unter Bezugnahme auf den norwegischen Rundfunk NRK wird „Menschen mit schwerster Gebrechlichkeit“ in Norwegen von einer Impfung abgeraten. Es würde aber auch betont, dass tausende gebrechliche Personen ohne weitere Folgen geimpft wurden.

Behörden: Impfen ist trotzdem besser

Zu Beginn der Woche hieß es aus dem norwegischen Institut für Öffentliche Gesundheit, „alle Nebenwirkungen des Impfstoffes werden durch ein geringeres Risiko einer schweren Erkrankung mit Covid-19, bei älteren und gebrechlichen Menschen, aufgewogen (…) für sehr gebrechliche und unheilbar kranke Patienten werde ein sorgfältiges Abwägen zwischen Nutzen und Nachteil der Impfung empfohlen“. Todesfälle nach Covid-Impfungen gab es mittlerweile unter anderem in den USA, Großbritannien, Israel, Deutschland, und Österreich. Wochenblick berichtet täglich über die neuesten Entwicklungen. Die Europäische Medizin-Agentur sagte am Freitag, sie erwarte monatliche Sicherheitsberichte von Konzernen, die Impfstoffe verkaufen dürfen.

Impfstoffe nie an Hochbetagten getestet

Die Impfstoff-Studien umfassten je nach Quelle keine oder nur wenige Personen über 85 Jahren. Deshalb ist über Nebenwirkungen auf Senioren noch weniger bekannt als in den Eilstudien für „durchschnittliche Menschen“ festgestellt werden konnte. Das norwegische FHI hat seine Impfempfehlung auch schriftlich aktualisiert. Darin heißt es nun: „Für diejenigen mit der schwersten Gebrechlichkeit können jedoch selbst relativ milde Nebenwirkungen des Impfstoffs schwerwiegende Folgen haben. Für diejenigen, die eine sehr kurze Restlebensdauer haben, kann der Nutzen des Impfstoffs marginal oder irrelevant sein.“ Umso schockierender ist der Umstand, dass man in Deutschland sogar Palliativpatienten impft oder sich in Österreich für die Impfung über 90-Jähriger brüstet.

RT Deutschland berichtete ebenso über den Sachverhalt:

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